Zara🌸 schrieb:
Manchmal denk ich an dich, dann kommt mir vor ich liebe dich... Doch wenn ich dich dann später seh' dann denk ich mir: ,,Oh Gott, oje!!!" Danach kommst du mit deinen Kollegen, da könnt ich es mir noch überlegen... 😂😂ich weis ...es ist nicht gut geworden

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: Das gefällt mir mega gut :) wie wäre es mit etwas neuem
Nr. 23 schrieb:
Schalt'n Gang runter und bleib am Boden hab dich belogen und betrogen doch kein Grund in die Luft zu geh'n sonst wirst mich nie wieder seh'n. Freunde hättn wir könn werden doch du haust dann in Scherben deshalb liebe Grüße vom Krankenhaus und wenn du mich besuchen wilst, scheiß ich dich persönlich raus.

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plastikblume schrieb:
Es ist vorbei  Weite Augen ohne Glanz, kalte Tränen ohne Salz, Hoffnung hat sein Gesicht verloren, niemand steht dir bei, deine Hand baumelt allein neben deinem Strick, ein Fluß der Tränen windet sich auf deinem Bauch, Wellen der Erinnerungen  tauchen auf in deiner Brust, spiegeln den Verlust der Gedanken, verlieren das Feuer der Sinnlichkeit

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Nr. 23 schrieb:
Lasst uns doch mal was schönes schreiben nicht immer bei traurigen Sachen bleiben. Lasst uns mal über die Schönheit dieser Welt berichten nicht immer nur von zerstörter Natur dichten. Lasst uns mal an der Liebe erfreuen nicht immer unser Liebesleben bereun. Lasst uns einfach glücklich sein das leben ist zu kurz zum wein'.

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plastikblume schrieb:
Für einen Arsch xxx@re.MMD Für einen Arsch wie du es bist, der voller List und Tücke ist, Für den die Wahrheit gar nicht zählt, und mich zu seinem Feind auswählt. Für einen Arsch der fühlt wie du, Für den die Wahrheit ist Tabu, der mir kein Ohr bei Sorgen schenkt, und über mich nur schlechtes denkt. Für einen Arsch der von mir geht, und ständig seine Meinung dreht, mit leeren Augen im Gesicht, Für den schreib ich doch kein Gedicht!

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Nr. 23: In dem Gedicht geigst du einem ordendlich deine Meinung. Gefällt mir
JoshiBaka schrieb:
Zusammen Schlagen wir, jetzt und hier. Das Blaue vom Himmel würde ich dir geben, denn du bringst meinem Herz das Leben. Durch dich sind die Tage kurz und das Leben lang, Wenn du fällst weißt du das ich dich fang. Du bist mein Herz und meine Seele, Darum weißt du, dass wenn du nicht bei mir bist das ich mich quäle. Mein Herzschlag ist ganz nah bei dir, zusammen schlagen wir jetzt und hier. Ich bin immer für dich da und ich weiß du bist es auch, Ich liebe dich Bis zum Mond und zurück und wieder rauf.

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JoshiBaka schrieb:
Die stille Stimme Jeden Tag hör ich in meinem Kopf ich kann nicht mehr, Meine Tränen bilden langsam ein Meer. Ich verstehe nicht warum du es nicht siehst, Ich frage mich ob es noch das gute in menschen gibt. Ich kann es nicht verstehen, wenn Menschen gehen, doch für mich ist es verrückt wenn menschen bleiben und und sich nach deinen Leiden sehn. Jeden tag nur das gleiche Ich meine echt jz? Scheiße! Alles kann man euch geben aber wenn ich was brauche fängt die welt an zu beben. Kapiert ihr es nicht? Das ist kein Leben. Deshalb hör ich auf nach dem unendlich weitem mich zu sehnen und werde bleiben und gehn.

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~Hypnotisiert~ Du machst mir das Leben schwer, Trotzdem will ich immer mehr. Du hast mich hypnotisiert, Du hast das normalisiert. Du raubst meines Herzens Licht, Aber merken tu ich’s nicht. Ich bin immer noch verliebt Während dich mein Herz bekriegt. Meinem Kopf gefällt der Schmerz, Redet nicht mit meinem Herz. Du schlägst weiter darauf ein, Und da sprang es laut entzwei. Nebel im Kopf lichtet sich, Liebe für dich, sie zerbrich’. Gefoltert blieb mein Herz zurück, War nicht mehr in einem Stück. Ich verschwende keine Zeit, Bleibst in der Vergangenheit. Meide dich nun jeden Tag Und mein Herz, es leidet arg. Doch mein Kopf sieht endlich klar: Du hast mich gemacht zum Narr. Und ich lass’ dich hinter mir, Weil ich dadurch nichts verlier’.

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Erina schrieb:
Eine Nacht voll Sterne Eine Nacht voll Sterne Hatten sie zusammen Eine Nacht voll Wärme Ist nun vergangen Heute ganz alleine Blicke hoch empor In die Weite weine Denk was ich verlor Eine Nacht voll Sterne Zwei Menschen tief verband liegt nun in der Ferne Zwei unzertrennlich Herzen und eins im Verstand Gestern voller Trauer Dachte ich an euch Nichts ist von Dauer Verletzt mich wie ein Dolch Eine Nacht voll Sterne Bitte bleibet hier Ich denk an euch so gerne Ihr seit ein Teil von mir Morgen nicht alleine Blick ich hoch empor Wo die Sonne scheine Trotz ich euch doch verlor (Für zwei unglaubliche Menschen, dessen Schwinden von der Welt mich traurig stimmt. Aber ich weiß, dass ich sie stolz mache!)

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~Des Liebens Gestalt~ Ein Kuss ist zart, ein flüchtiger Moment, doch tief in dir drin bleibt er nur ein Herzschlag. Die Umarmung trägt der Seeles Liebe als Fragment, gibt Wärme, die kein Wort vermag. Zwei Arme wie ein sicheres Band,  umwickeln sanft des Andern Sein.  Die Tiefe, die in Stille fand,  macht Umarmungen fast göttlich rein. Wenn Stille spricht und Lautes ruht,  das Herz schlägt weich in Harmonie.  Die Umarmung trägt, was Worte tun:  Gefühle wahr und stark wie nie. Im Regen, Sturm, im Sonnenschein,  bleibt sie ein Hort, ein treuer Halt.  Einander nah, nie mehr allein,  die Umarmung – des Liebens Gestalt.

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Lilly schrieb:
#Ein_schwarzer_Tag Was soll ich nur schreiben, mir fällt nichts mehr ein. Gedichte verleiden, und auch ich und mein Sein. Hab so ein Tief, will nur liegen bleiben. Drum schreib ich mir den Brief, um im Inneren nicht zu leiden. Warum ich heute so bin, ich weiss es nicht. Doch nehme ich es hin, denn morgen gibt's ne neue Sicht. Manchmal gibt es einfach solche Tage, und sie ziehen dich ins schwarze Loch. Das ist bitter, ohne Frage, doch glaub daran, du kommst wieder hoch. Die Zeit vergeht und die Nacht bricht ein, drum halt ich fest und verlier mich nicht. Ich lass die Dunkelheit nicht in mich hinein, denn hinter ihr strahlt ein helles Licht. Geschrieben am 24.03.25

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Elina: Voll das schöne Gedicht ❤️
Lilly: Dankeschön Elina🥰
Emilia Alizada schrieb:
Menschen Menschen nennen wir uns Finden wir seien eine Kunst Doch menschliches besitzen wir nicht Tragen jeden Tag ein falsches Gesicht. Der Sinn des Lebens uns nicht bewusst Wollen Leben ohne Grenzen und Verlust hätten wir den Sinn bloß gewusst. Menschen Geboren als reine Personen Entwickeln sich in unterschiedlichen Nationen Letztlich nicht mehr wiederzukennen Menschen kann man sie nicht mehr nennen. Haben verlernt zu lieben Sind dazu erzogen zu hassen Drum finden sie es normal sich zu bekriegen Und können es selber kaum fassen. Menschen Suchen verzweifelt nach Liebe weil sie keine für sich empfinden Sind vertieft in ihre Arbeit und sehnen sich nach einer Auszeit Menschen Jeden Tag auf der Flucht Vor sich selber und suchen Zuflucht Sind verantwortlich für den Untergang der Erde Aber würden sich trotzdem immer noch beschweren. Menschen Eine begrenzte Zeit auf der Erde Helden würden sie nicht mehr werden Lassen Tag für Tag die Erde im Stich Sollen sich nicht wundern Wenn die Erde irgendwann Zusammenbricht. ~Emiliya

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~L: Stark.
HaoN(he/him)🎧🏳️‍🌈🏳️‍⚧️🎸🤓📓: Es ist so wahr jedes Wort! Du sprichst mir mit jedem Gedicht aus der Seele!
'phōnıxh' schrieb:
~Liebesbrief~ Die Vögel sing ein Lied für mich ich suche lange schon nach einem Sinn doch mittlerweile glaube ich den gibt es nicht. Außer dass er vielleicht in der Liebe liegt du nahmst mich in die Arme als ich ganz am Boden war womit verdien´ ich dich? Vielleicht braucht die Liebe keinen Grund sie ist unendlich ich verliere mich in ihr das hier ist nicht nur ein Lied es ist ein Liebesbrief, du bist immer da wenn ich dich brauch ich glaub ich liebe dich. ~phönixh

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'phōnıxh' schrieb:
~Warmer Wind~ Das Eis schmilzt die Sonne scheint der Wille bleibt ich werde heil´n. Gelbes Licht und weiße Wolken Vögel singen schöne Lieder. Lieber sterb ich morgen friedlich anstatt traurig lang zu leben. Blauer Himmel lacht mich an ich taste mich zu deiner Hand. Bis ich merk du bist der Frieden halt mich fest ich bin verletzt hab dich vergessen mich verloren mich versteckt bin fast gestorben. halt mich fest bitte bleib.. denn mit dir an meiner Seite kann ich heil´n. ~phönixh

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kampf kater: Oh ja - das ist Gefühl, das man nachvollziehen kann!
'phōnıxh' schrieb:
~Wort haben Macht~ Frieden beginnt im inneren Sein die Stimmen verschwinden die Leichtigkeit bleibt. So wie der Himmel der weint wenn er will lass alles heraus was du nicht mehr brauchst. Vertrau deinem Bauch vertrau deinem Herz vertraust du dem Kopf so häuft sich der Schmerz. Im Regen liegt Heilung die Tränen sind gut pass auf was du denkst pass auf wen du rufst. So zieht man herbei was gar nicht gewollt war beschworn hat man Leid- große Last und man stolpert. Der Frieden beginnt im richtigen fühln im Einklang mit dir da öffnen sich Türn. Die vorher verschlossen und nicht mal ersichtlich im Einklang mit dir verstehst du das Spiel. Du manifestierst die Art wie du lebst die Art wie du denkst den Weg den du gehst. Wir manifestieren die Art wie wir fühlen die Art wie wir sehen die Art wie wir lügen. Der Frieden beginnt im vollen Erkennen die Stimmen verschwinden das Leid ist beendet.. ~phönixh

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'phōnıxh': Mal wieder ein bisschen anders als sonst, die Worte kommen halt wie sie kommen xD
Pi: Echt schön geschrieben :)
Delf: Hallo 'phönixh', gefällt mir dein Gedicht, wirklich schön :)
'phōnıxh': Ich danke euch :) Freut mich, dass es euch gefällt.
~E~: Du schreibst so viel 😂 ich schreibe nur Gedichte weil wir grad das Thema in der Schule haben. Manchmal ein bisschen düster deine Gedichte aber das ist ja gut?… Auf jeden Fall nicht doof.
'phōnıxh' schrieb:
Lange nichts geschrieben, mich verfolgen böse Geister hab sie lange nicht vertrieben. Schlafe ziemlich wenig dafür zahle ich den Preis, doch die Stille und die Stimmung ist halt magisch Nachts um drei. Ohne dass ich weiß was meine Zukunft offenbart, bin ich dankbar dass ich lebe denn ich leb nicht noch einmal. Häufig plagen Sorgen meinen Schädel ganz besonders wenn der Sinn fehlt weil ich einfach keinen sehe. Zweifel halten wach wenn ich dann doch Nachts einmal schlafen will dann spiel ich am Klavier und bring Gedanken zu Papier. So entstehen Texte die ich manchmal mit euch teile, nicht selten war es so dass ich beim Schreiben gerade weinte. Tränen machen müde und so schlaf ich ziemlich schnell es wird schon langsam wieder hell und ich versink in meine Träume ich versink in meine Welt.

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Martha: So schön mal wieder etwas von dir zu hören. Echt berührend.
Sammy_: wow du hast echt talent... mach was gutes draus... du hast es drauf!
'phōnıxh': Uh :) Vielen dank für die lieben Worte.
'phōnıxh' schrieb:
~Melancholische Therapie~ Graue Nebelschwaden sehe gar nichts außer Tränen vor den Augen ich bin Traurig und verloren. Hasse es zu sagen doch an Tagen so wie diesen wünscht ein Teil tief in mir sich, dass er nie geboren wär´. Wer ist heut´ noch ehrlich in ´ner Welt mit falschen Werten lieber sterb ich als Verlierer anstatt täglich so zu tun dass alles gut wär´ ich bin ehrlich. Wie viel halt ich aus brauch ich schon Hilfe oder schaff ich´s noch alleine aus dem Loch in dem ich lieg? Rauch ich noch mehr Gras als eine Art von Therapie und wie bezahle ich die Miete ohne Geld in meiner Tasche all die Sorgen halten wach. Ein Moment der stille und ich schaue durch den Nebel in den dunkelgrauen Himmel keine Hoffnung mehr im Leben doch ich gebe noch nicht auf, denn ich heile wenn ich schreib ich schaff es raus.- ~phönixh

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Delf schrieb:
In Spiegeln geht ein Zauber vor, der manches Mal den Schleier trennt, dann sieht man durch das Spiegeltor, das selbe, nur dass mans nicht kennt. Ein fremder Mensch schaut dort hinaus, und denkt das selbe, wie auch ich, ich merk, er sieht zwar wie ich aus, nur sind wir uns nichtmal ähnlich. Doch ehrlich ist es fast egal, was juckt es mich, wer da nun steht, dann wieder, manch ein andres mal, mein Pulsschlag plötzlich Saltos dreht. Ich falle durch die Spiegelwelt, nicht einmal ne Sekunde lang, dann bin ich auf den Kopf gestellt, es dauert kurz, bis ich mich fang. Und deshalb schau ich nun in Ruh, auf mich, der halt etwas verzerrt, erkenne ihn als falschen Schuh, der einfach nur spiegelverkehrt. ©

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Maximilian Wiedemann: Sehr geil!
kampf kater: Wieder sehr gut gemacht - stimmt genau!
'phōnıxh' schrieb:
~Die ewige Suche~ Ich suche um zu finden doch ich find nicht weil ich suche. Treppenhaus des Kopfes ist man oben geht es weiter denn es gibt unendlich Stufen. Wer mehr will der wird scheitern man verliert sich in dem Suchen. Erst wenn man den Moment erkennt liegt in ihm auch die Freiheit. Ich suche um zu finden doch ich find nicht weil ich suche. Doch selbst wenn ich nicht finde bringt der tot letztendlich Ruhe. Phönix~

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M J H schrieb:
Was im Eis man einst verschloss, Königspaares jüngster Spross, Rächt sich ohne Schwert und Ross, Da Öl ins blaue Feuer floss. Der Mantel fein aus Reif gewebt, Vom frostverklebten Haar umweht, Streift das Gras, wo er auch steht, Blüte, Knospe leis vergeht. Die Bäche werden weiß und starr, Wie Glas zerspringt die Vogelschar, Schnee so rein und wunderbar, Erstickt das Leben ganz und gar. "Von Norden her, ein Wintersturm!", Brüllt die Wache, hoch vom Turm. "Der Prinz, er wurde neu gebor'n... Und seine Macht, die ist enorm!" In die Hörner wird geblasen, Alle Kirchenglocken schlagen, Dem König muss man es noch sagen, Nach Befehl und Rat ihn fragen. "Zieht Brücken hoch, lasst Gitter fallen! Lasst Pauken und Kanonen knallen! Zur Schlacht lasst alle Fahnen wallen! Lasst Fäuste ballen, lasst Rufe schallen!" Der kalte Sohn, er kommt nun heim, Ketten klirren, Ritter schreien, Kurbeln, Gitter frieren ein, Eis dringt schnell durch Mark und Bein. Feuerpfeile fliegen fort, Der Blizzard hört für ihn aufs Wort, Er stürmt die Stadt, jeden Ort, Eiseskälte dient dem Lord. Ein Frostfigurenkabinett, Alle sind sie frisch, adrett, Tanzen unbewegliches Ballett, Zieren nun die Straßen nett. Auch das Schloss ist eingeschneit, Soldaten starren weit und breit. Die Thronsaaltüren sind entzweit, Dahinter Tote aufgereiht. Auf großen Zapfen aufgespießt, Was der Frostfürst sehr genießt, Seine Brüder und das Königsbiest. Ihr Blut daran herunter fließt. Seine Mutter weint nur laut, Während er sie trüb anschaut, Sie nun eine Brücke baut, Er sich in ihre Arme traut. Ein Funke, hell wie Sonnenlicht, Mutter und Sohn, dicht an dicht, Schmilzt die tiefgefrorene Schicht, Und sein Gletscherherz zerbricht.

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Delf: Wow! Du benutzt tolle Bilder... und du nutzt sie verdammt gut, dein Gedicht erzeugt beim lesen fast ein Echo. Richtig stark
Delf: Du könntest in Strophe 5 in der ersten Zeile schreiben Aus den Hörnern tönen Klagen Damit hättest du einen Reim auf -agen. In der 4ten Zeile der 5ten Strophe könntest du das zweite “lasst“ weglassen, die Zeile hätte dann wie die anderen 3 der Strophe 9 Silben das würde sich sauberer lesen, außerdem kommen “ballen“ und “schallen“ als zusätzlicher Reim mehr zur Geltung. So klingt es andererseits durch die Wiederholung von “lasst“ als Aufruf zum Kampf sehr kraftvoll. Strukturtechnisch hast du noch Luft nach oben aber dein Ausdruck ist einfach mächtig und wortgewaltig, deshalb pfeif ich auf die Struktur, dein Gedicht ist beeindruckend, so etwas möchte ich gerne öfters lesen 😀
Delf: In Strophe 8 Zeile 2 vielleicht: Der Blizzard hört nur auf sein Wort Oder Der Blizzard gehorcht seinem Wort Strophe 9 Zeile 2,3&4 vielleicht: Sie sind alle ganz frisch, adrett, Im/Beim unbeweglichen Ballett, So ziern sie nun die Straßen nett. Strophe 10 Zeile 2 vielleicht: Soldaten erstarrt, weit und breit. Vielleicht ist ja was dabei, was dir gefällt 😄😊
M J H: @Delf Schön, dass es dir so gut gefällt. :) Ich habe mich sehr über dein Lob und deine Tipps gefreut und ich denke ich werde auch ein paar davon umsetzen. Auf die Struktur pfeife ich tatsächlich auch meistens, da es mir eher darum geht, Geschichten mit meinen Gedichten zu erzählen. Aber ich denke irgendwann werde ich mich wohl auch mal mit Metrum und dem ganzen Rest beschäftigen müssen. ;) Ich denke mal ich werde noch ein paar Gedichte hier hochladen, vielleicht gefallen die dir ja auch, ich würde mich dann jedenfalls über ein erneute Einschätzung deinerseits freuen. :)
Delf: Ich hab mir mal den Spass gemacht und dein Gedicht in metrisch saubere Form umgeschrieben... Ganz ehrlich, das war nicht schwer, die meisten Strophen hatten schon fast ein Metrum, bei einem Drittel von deinem Gedicht musste ich nur die Silbenzahl anpassen und hatte schon eins :) Wenn du darauf achtest, dass Zeilen, die sich reimen, die selbe Anzahl an Silben haben, hast du den halben Weg zur Metrik geschafft, weil eine stimmige Melodie hat dein Gedicht schon... Aber mach erstmal, wie es dir am besten gefällt, du hast Talent... ich schreib zum Beispiel mal so, mal so, manchmal achte ich drauf, manchmal nicht. Aber die Silben zähl ich spo ziemlich immer. Der Text zu Alexander z.B. hat bei 32 Strophen in jeder Zeile 8 Silben und einen durchgängigen Jambus^^ das war aber auch brutal 😂
Delf: Was im Eis man einst verschloss, Königspaares jüngster Spross, Rächt sich ohne Schwert und Ross, Öl ins blaue Feuer floss. Der Mantel fein aus Reif gewebt, Vom frostverklebten Haar umweht, Und streift das Gras, wo er auch steht, Dass Blüte, Knospe leis vergeht. Die Bäche werden weiß und starr, Wie Glas zerspringt die Vogelschar, Der Schnee so rein und wunderbar, Erstickt das Leben ganz und gar. "Von Norden her, ein Wintersturm!", So brüllt die Wache, hoch vom Turm. "Der Prinz, er wurde neu gebor'n... Und seine Macht, ist schier enorm!" In die Hörner wird geblasen, Alle Kirchenglocken schlagen, Schnell muss mans dem König sagen, Nach Befehl und Rat ihn fragen. "Zieht Brücken hoch, lasst Gitter fallen! Lasst Pauken und Kanonen knallen! Zur Schlacht lasst alle Fahnen wallen! Lasst Fäuste ballen, Rufe schallen!"
Delf: Der kalte Sohn, er kommt nun heim, Dass Ketten klirren, Ritter schrein, Es frieten Kurbeln, Gitter ein, Sein Eis durchdringt schnell Mark und Bein. Es fliegen Feuerpfeile fort, Der Blizzard hört nur auf sein Wort, Er stürmt die Stadt und jeden Ort, Die Eiseskälte dient dem Lord. Ein Frostfigurenkabinett, Ein jeder ist ganz frisch, adrett, Beim unbeweglichen Ballett, So ziern sie nun die Straßen nett. Das Schloss ist komplett eingeschneit, Soldaten starren weit und breit. Die Thronsaaltüren sind entzweit, Die Toten im Saal aufgereiht. Auf großen Zapfen aufgespießt, Ein Anblick, den der Fürst genießt, Die Brüder und das Königsbiest. An dem ihr Blut herunterfließt. Seine Mutter weint nur laut, Während er sie trüb anschaut, Sie nun eine Brücke baut, Auf der er sich zu ihr traut. Ein Funke, hell wie Sonnenlicht, Und beide stehn nun dicht an dicht, Zerschmilzt die tiefgefrorne Schicht, So dass sein Gletscherherz zerbricht
Delf: https://metricalizer.de/de/metrikanalyse/poem Hier kannst du das Metrum prüfen, wenn du es mal probieren möchtest, die Seite ist wirklich eine riesen Hilfe 🤗
Delf: *ups, Strophe 2 Zeile 3 Er statt und^^
M J H: Ich habe die Seite mal ausprobiert, ist ja mega praktisch. Die werde ich in Zukunft betimmt öfters mal nutzen. ;) Da hast du dir ja echt Mühe gemacht, mit meinem Gedicht. Einige Strophen sind echt besser zu lesen, andere wiederum haben mir ursprünglich besser gefallen. Aber ich denke das ist Geschmackssache. Danke für deine Ratschläge. :)