ungewissen schrieb:
×Triggger-Warnung× (Erwähnung von Suizid) (Wer mit sowas nicht klar kommt, sollte vlt nicht weiterlesen) Alle sagen, dass wir Kinder so tapfer sind, Wie toll es ist, dass wir nicht aufgeben, Aber sie sehen nicht, wie wenig es stimmt, Dass es nicht unsere Entscheidung ist, zu leben, Selbst wenn wir aufgeben wollten, Gäbe es immer jemanden, der uns aufhielt, Der uns sagen würde, was wir alles nicht tun sollten, Dass man nicht einfach mit seinem Leben "spielt", Wir müssen kämpfen, Müssen tapfer sein, Selbst, wenn wir unser wahres selbst dadurch immer weiter abdämpfen, Bleibt uns etwas anderes übrig? Nein! Also hört auf uns zu loben, Für etwas, wo wir keine Wahl haben, Hört auf uns immer nur zu betrachten von oben, Hört ihr denn nicht, dass so viele klagen? (*Ich weiß, es ist relativ düster, allerdings geht mir vieles darüber zurzeit durch den Kopf und ich wollte es mal in Worte fassen [keine Angst, ich habe keine Gedanken zu Selbstmord oder ähnlichem; allerdings kenne ich selbst leider Leute, welche so etwas mal in Betracht gezogen haben, weswegen ich mir viele Gedanken dazu gemacht habe])

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Danke!
Unbekannt_t: Wow... echt toll geschrieben ich habe auch schon solche Erfahrungen gemacht oder eher mitbekommen von einer Freundin die zurzeit in einer Klinik ist. Aber man fühlt sich dann immer so nutzlos
Lilly: Achtung TG Warnung... Das ist schön geschrieben🥺👍. Ich hatte schon mit 11 Jahren solche Gedanken. Mit 11 Jahren sperrte ich mich in mein Zimmer und versuchte mit einer Schere in mein Handgelenk zu schneiden. An den Grund kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern aber ich weiß das ich mich schon von klein auf sehr ungeliebt gefühlt habe in meiner Familie... Diese Gedanken vermehrten sich mit dem Alter bis ich meinen Ex-Mann kennen lernte und dachte, er macht mich wieder glücklich und ich könnte endlich aus meinem Elternhaus entfliehen. Leider war ich sooo blind und floh von einem eigentlich guten Ort, zur Hölle rein. Mein Ex war ein Soziopat und er machte auch keinen halt mich zu schlagen. Ab da fing es noch schlimmer an. Ich ritzte mich auch ab und zu (jedoch noch nicht zwanghaft). Was mich über Wasser gehalten hat, war meine Familie bzw meine Neffen und Nichten! Ich wollte ihnen das nicht antun das sie mit einer Tante weniger aufwachsen müssen! Es hat sich für mich absolut gelohnt fürs Leben zu kämpfen den seit ich meinen Mann habe, bin ich über glücklich! Und auch so ein schwarzer Tag wie der tot von meinem Vater, kann mir DS Glück das ich mit meiner Familie aufgebaut habe, nicht nehmen. Mein Mann steht mir in jeder Situation bei und gibt mir Kraft, genau so wie meine beiden Kinder❤. Manchmal lohnt es sich zu kämpfen egal was für sche... man durchmachen musste um ab den Teil des Lebens zu gelangen so es einfach nur schön ist, mit purem Frieden in sich selbst😘🥰❤👍
Unknown: Wow, ich kann sehr gut nachempfinden, was du geschrieben hast und durchmachen musstest.