Im Spiegel verzerrt
Ein Blick in den Spiegel, doch wer ist da drin?
Die Zahlen beherrschen den Kopf und den Sinn.
Zu viel, zu wenig, nie richtig, nie gut,
Gefangen in Zweifeln, erstickt in der Flut.
Der Hunger ist da, doch er darf nicht sein,
Ein Flüstern im Kopf: "Bleib stark, bleib klein."
Die Rippen gezählt wie ein dunkles Gebet,
Doch Glück ist nicht das, was am Ende besteht.
Die Waage verspricht eine leere Illusion,
Ein Körper schrumpft – doch nicht die Depression.
Die Welt wird so blass, das Herz schlägt so schwer,
Doch der Schatten im Kopf will immer noch mehr.
Doch irgendwo flüstert ein leiserer Ton,
Er spricht von Wärme, von Leben, von Lohn.
Du bist nicht die Zahl, nicht das Spiegelbild,
Du bist so viel mehr – wenn du dich selbst wieder fühlst.
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