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Nightrain schrieb:
wait for me let them be let them free kill just me let them live do not give them a death they shan't get turn around if you found not enough to be bound move along sing a song take me on have me gone lure me in do not sin be alive don't survive if you can't fight the last wish at stars to be fine please do dream how to be if I stay live for me

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Nightrain schrieb:
ich weiß es nicht ich liebe dich ich lieb dich nicht das ist, was ich mich frage liebst du mich oder lieb ich dich was ist, wenn ich es wage bin ich ich verbiegst du dich das ist, womit ich plage siehst du mich seh ich dich so ist es, wie ich klage

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Marie Prange schrieb:
“Wenn du es nicht fühlst” Man braucht die Worte Ich liebe dich nicht hören, wenn man es fühlt. Denn echte Liebe spricht auch ohne Laut, sie lebt, sie brennt, sie ruht im Blick, im Herz, im kleinen Augenblick. Leere Worte tun weh – doch leere Taten tun mehr. Ein Ich liebe dich, das keine Wärme trägt, ist wie ein Echo, das nichts bewegt. Sag es nicht, wenn du’s nicht fühlst. Wenn das Kribbeln fehlt, das Herz nicht spielt, wenn Nähe kalt bleibt und du fliehst – dann ist das Wort nur ein Alibi für etwas, das nie wirklich war für dich und nie mehr sein wird für mich.

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Stefanie R schrieb:
Ich würde gerne hier sein Lauf mit dir in sonnen Schein

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Hanna schrieb:
Neue Hoffnung - Tod Freudiger Erwartung Ein kleines Licht unter dem Herzen Ein zartes Glühen der Hoffnung Ein nächstes Mal Ich spüre Glück in mir Nichts hält mich auf Nichts es zurück Ich bin so frei und froh Es wird klappen Noch klein, doch voller Zukunft Ich wünsch es so... ... Tot. Immer wieder hallt es Immer wieder von Versagen Gestern hab ich es noch warm getragen Heute ist es kalt Wie das Herz zerbricht Hätte nie gedacht Wie jedes Mal Ein Stück Seele von mir wich Wenn ich elend wieder das Blut spüre Tränen der Verzweiflung rinnen Ich kann es nicht aufhalten Tot. Nicht noch einmal von vorne! Tot. Meine Seele schwindet. Ich kann und will nicht mehr. Tot.

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Erina schrieb:
Warten Gequältes Hoffen Zitterndes Blicken Paranoide Handlungen Besessene Sehnsucht Und jeden Tag dein Stoß Mitten in das fiebrige Herz An dem kein Wort mich berührt

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Die Zeit Die Zeit, sie rinnt wie feiner Sand, uns still entgleitend aus der Hand. Mal fliegt sie schnell, mal schleicht sie sacht, verblasst im Traum, erwacht bei Nacht. Sie heilt, sie trennt, sie führt uns fort, an einen stets unbekannten Ort. Und was auch war, was noch geschieht – die Zeit bleibt nie, sie fließt, sie flieht.

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kampf kater: Es ist so wohltuend, hier wieder etwas so schön GEREIMTES zu lesen! Sehr schön geschrieben!
kampf kater: Mach bitte weiter!
Jona die Kartoffel: Echt sehr sehr gut
Sissi schrieb:
Ich will nicht vergessen. "Die Zeit heilt alle Wunden." Ja, das sagen alle und wenn es wirklich stimmt, dass werde ich Tag für Tag meine Wunden erneut aufreissen. Ich will nicht heilen. Der Schmerz erinnert mich immer wieder an IHN. Die Stimme. Das Lachen. Die Witze. Die Augen. Die Augen die ich nie vergessen will. Die mich mit so viel Wärme und Geborgenheit angesehen haben. Ich will sie nicht vergessen. Ich will ihn nicht vergessen. Niemals. Auch wenn ich dafür leiden muss, Tag für Tag. Wenn die Zeit meine Wunden heilt, ich aber dafür vergesse, dann will ich es nicht. Dann will ich leiden. -S

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Nightrain schrieb:
Klagegeister Siehst du hier die schönen Geister Wie sie durch die Mauern schweben Und sich bald weit fort bewegen Nur um ganz nah aufzutauchen Sieh nur wie die Geister tanzen Wenn sie sich nicht sehen fühlen Sieh wie sie durch Sachen wühlen Um uns schrecklich Angst zu jagen Und dann höre aus der Ferne Wie sie poltern, wie sie klagen Höre wie sich schrecklich Geister fragen Wieso sie noch auf Erden weilen Habe Mitleid mit den Geistern Setz dich und hör ihnen zu Vergiss dich, dann geschieht's im Nu Du bist ihnen stets Gesellschaft

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Svaboda schrieb:
Ich schriebe Musik für mich und möchte gerne einen Teil von meinem Song „im Rauch“ mit euch teilen und vielleicht ein bisschen Feedback einhohlen (es geht mir nur um den Text) (Verse) Ich kipp‘ alles was mir weh‘ tut in ein Glas und mach es leer, In mei‘m Kopf so viel Gedanken er is‘ Tausend Kilo schwer, Ich bekomm‘ niemals genug, ich will von dir immer mehr, Zieh‘ am Blunt weiß is’ nich’ gut doch meine Lunge voller Teer, Konsumier’ um Auszuspucken es war wiedermal zu viel, Ich lass’ kein’ mehr an mich ran dann kann mir nie wieder wer weh tun, Pack den Schmerz in die Musik doch ich zieh’ daraus Energie, Ich ertrinke in Gefühl’n kann sie nich’ nutzen eine Lähmung, Ich kann nicht beschreiben was ich fühle wenn dein Blick wieder auf meinen trifft, Glaube ich erfriere oder sterbe für den Augenblick, Ich kann mich nicht wehren in mein‘ Adern fließt dein süßes Gift, Ich sag‘ dir ich liebe dich doch du zeigst mir es juckt dich nicht, Meer aus Emotionen bin gekentert und ich Drown‘ Ich werd‘ wieder nur gehasst ich seh‘ die Leute wie sie schau‘n, Auf die frage wie‘s mir geht erwider‘ ich mit ein paar Lügen, Schüttel‘ ab is schon okay ich tu‘ mein Kopf wieder betrügen, Im Dezember auf dem Dach ich bin so froh das ich ’nen Engel hatt‘ Pillen, ritzen, Suicide, nichts von all dem hat geklappt, Pillen, ritzen, Suicide, Leben war so up-gefucked, Nachts um 4 ich war auf 5 und bin dann darauf abgekackt, (Bridge) Liebe wie sie aussieht und wie ihre Stimme klingt, Lass mich fallen und mich tragen wie ’ne Feder im Wind, Girl du bist so Perfect niemand mach dir etwas vor, Könnte dich niemals vergessen hab mich in dir längst verlor‘n (Hook) Verschließ‘ den Joint mit meinen Tränen doch bin da wenn du mich brauchst, Will die Beine in die Hand neh’m jedes mal wenn du so schaust, Ich war immer für dich da, und das weißt du ganz genau, Ich denk‘ jedes mal an dich, färb‘ ich mein Herz wieder blau, Lauf‘ zum Schrank mach mir nh Mische wird das Leben mir zu laut, War am Boden ohne Liebe heute schau‘n sie zu mir rauf, Ich bin ehrlich in dem Texten ihr habt alles abgeschaut, Scheiß auf Geld mein Ziel seit langem ich mach Helmut endlich proud, Schließ’ die Augen steh’ hier oben atme ein und atme aus, Ich bin Lost seit du nicht da bist ich hab‘ dich bei mir gebraucht, Ich würd es nochmal versuchen sag‘ bescheid wenn du dich traust, Wird Oktober es wird kühl, Ich seh‘ dein Gesicht im Rauch, #Musik #Lyrics #Lyrik #traurig #deep #füßekitzeln

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Minka Mueller schrieb:
Das Silberglöckchen Die Straßen bunt und voller Menschen, die Herzen schnell und ohne Rast, Gedanken rasen ohne Frieden, ignoriert in all der Hast. In der Mitte, auf dem Marktplatz riecht man schon den süßen Duft, gebrannter Mandeln, Glühwein, Kekse, erfüllen ganz, die kalte Luft. Und die Geschenke, die vergessen und noch in letzter Eil gekauft. Ist all das wirklich diese Zeit die wir einst Weihnachten getauft. Ich stehe stumm in dem Getümmel Und mag mich nicht zur Seite drehn, doch plötzlich, da, ein leis Gebimmel, so sanft und klar und wunderschön. An einem von den vielen Ständen, ungesehen und fast nicht da, dort steht ein Kind und in den Händen, so klein und fein und unscheinbar, ein winzig kleines Silberglöckchen. Das läutet hell, mit warmem Ton. Es scheint zum Rasten aufzurufen und zu versprechen einen Lohn. Jetzt endlich, scheinen sie’s zu hören, die Toren die seit Stunden nun, durch alle die kleinen Gassen hetzten. Sie halten, stumm in ihrem Tun. Und als mein Blick erneut will wandern, verschwunden ist das kleine Kind. An seiner Stelle blieb nur Frieden, Ich glaub, die Weihnachtszeit beginnt.

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Minka Mueller schrieb:
Der Alte auf der Wacht Hoch im Norden, tief im Süden, Vielleicht im Westen, vielleicht im Osten Windet eine Brücke sich Ein alter Mann bezieht dort Posten. Er steht dort seit der Ewigkeit, Die Augen schwer, der Schritt gedämpft. Die Narben, die er stolz noch zeigt, tragen Zeuge dass er kämpft. Doch manchmal kommt ein sanftes Schmunzeln, Erhellt das runzlige Gesicht. Sein Herz, es schlägt wie ferne Trommeln, Und ihn umgibt ein warmes Licht. In seiner Hand hält er die Fäden, Bunt und zart, mal schwach, mal stark, Die unser Schicksal einst bestimmten – Von der Geburt bis hin zum Sarg. Ein jeder trifft ihn, diesen Alten, Einige still, andre voll Wut. Doch jeden leitet er behutsam, Sein Handeln stets von Weisheit gut. Die, die ihn in der Jugend treffen, Sind fassungslos, erweckt im Gram. Die Alten, die ihn grüßen später Erkennen lächelnd seinen Charme. Sein Name bleibt ein tiefes Rätsel Kein einzig Wort verlässt den Mund. Doch spüren wir die Macht des Lebens, Die seine Führung tut uns kund. Und führt er uns über die Brücke In Welten fern und unbekannt, Sind wir befreit von Last und Schmerzen, Und fühlen Seelen, die verwandt. Wir danken diesem stillen Alten, Dann setzen wir den Weg fortan. Er dreht sich leise um und geht Zurück zum Ort, wo es begann. Dort wird er ewig weiter harren, Bis sich die Zeit in nichts verweht. Und mit dem Ende aller Welten Der Alte heimlich auch vergeht.

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Mailo Marquardt schrieb:
Langeweile Keine Termine, keine Eile, keine #Arbeit , nur #Langeweile . Die Sonne scheint seit Tagen schon, doch mir fehlt die #Motivation , mal rauszugehn um zu spazieren, oder lohnend zu agieren. Man sieht mich alle Tage immer, die #Zeit absitzen, in meinem Zimmer. Man sieht mich mich warten, auf neue Karten, den Drang zu spüren, auf neue Taten. Mir fehlt es an allem, obwohl ich alles habe, die Motivation scheint wie eine Gabe, nur wurde sie mir nicht gegeben, sondern man nahm sie aus meinem #Leben . Ich möchte was tun, doch ich weiß nicht was, egal was ich mach, mir fehlt der Spaß. Drum werde ich sitzen, auf immer und ewig, vielleicht macht es mich ja irgendwann seelig.

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Marie Prange schrieb:
"nicht mehr du" ich hab dich mal gebraucht so wie man luft braucht wenn alles drückt und alles laut ist du warst mein fluchtweg mein „vielleicht wird’s besser“ mein „wenigstens hab ich dich“ aber irgendwann war da nur noch lärm von dir in mir deine nähe war ein fehler, der sich wie liebe angefühlt hat deine worte – schön verpackt, aber innen leer ich hab lange nicht verstanden, warum ich mich klein fühlte, wenn du da warst jetzt weiß ich: ich war nie teil von dir nur option nie bedeutung nur beilage und ich? ich war ehrlich zu dir zu uns zu allem du nicht jetzt bist du weg und ich? endlich auch nicht mehr dein nicht mehr dumm nicht mehr du

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Christoph Heil schrieb:
Konfetti im Kopf [Verse 1] In meinem Kopf ist mehr Chaos als im deutschen Bundestag! es gibt Tage wo ich das hasse und es gibt welche wo ichs mag. Verloren in meinen Gedanken starre ich aufs Telefon... Es fühlt sich an wie ein Organ, doch wen interessiert das schon. Alle Andern machens auch so, manche sind noch schlimmer. Wenns mir schlecht geht half nach unten schaun am Ende immer! Ich fühl mich dann nicht besser, nur weniger allein. Und ehrlich gesagt hab ich Angst vorm alleine sein! Dann kommt von dir ne Nachricht, du willst mich wiedersehn. Und wieder einmal bleiben Zeit und Raum ganz plötzlich stehn! [Chorus] Da ist Konfetti im Kopf und es wird weiter geschossen, lang habe ich mein Leben schon nicht mehr so genossen! Alles ist viel einfacher, alles halb so schwer! Sag mir wo kommt das Konfetti denn jetzt her? Es gelangte in die Blutbahn – im ganzen Körper ist es schon, Es fühlt sich an als würde ich in ner Konfetti-Kanone wohn! Lass das nie vorbei gehn, denn es ist viel zu schön, Ich will noch viel mehr von diesen bunten Schnipseln sehn! [Verse 2] In meinem Herzen gibt’s mehr Narben, als Sterne in der Nacht! Das haben all die Erfahrungen im Lauf der Zeit mit mir gemacht! Ich warte auf ein Zeichen, doch tue selber nichts dafür... Irgendwann verirrt sich schon einmal die Richtige zu mir! So wird’s nicht funktionieren, hat mein Papa oft gesagt! Doch wie es funktionieren wird hab ich ihn leider nie gefragt! Er hatte sehr oft Recht behalten, nur ungern geb ichs zu! Ich wollte keine Ratschläge, sondern einfach meine Ruh! Dann kommt von dir ne Nachricht, du vermisst mich sehr! Wo kommen all die Endorphine denn bitte jetzt auf einmal her? [Chorus] Da ist Konfetti im Kopf und es wird weiter geschossen, lang habe ich mein Leben schon nicht mehr so genossen! Alles ist viel einfacher, alles halb so schwer! Sag mir wo kommt das Konfetti denn jetzt her? Es gelangte in die Blutbahn – im ganzen Körper ist es schon, Es fühlt sich an als würde ich in ner Konfetti-Kanone wohn! Lass das nie vorbei gehn, denn es ist viel zu schön, Ich will noch viel mehr von diesen bunten Schnipseln sehn!

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Erina schrieb:
Auf Zeit Ich stehe da Ganz blank und bloß Und wünscht einfach nur Die Sorgen los Der Himmel weit Es graut Mir vor der Endlichkeit Ein Spiel, ein kleines Spiel auf Zeit Und wieder eine Nacht vor mir Die Zitternd Schatten Fressen Löcher in die Gedanken Kein Halt, kein Weg Feste Schranken Ziehen wie Seile aus Schlangen Grenzen Wüsste gern was morgen wird Bevor ein neuer Tag abricht Doch diesmal vielleicht nicht für dich oder mich? Ich will die Ewigkeit fesseln Doch hast du schon einmal versuch Eine Sternschnuppe Zu fangen? Ich greife nach Momenten Die wie Sand zerrinnen Hab keinen Mut sie zieh zu lassen Nehme sie anstatt gefangen Traurig vor den Pforten Klopfen Hoffnung und Vertrauen Gern würde ich heut schon auf sie bauen Doch Zweifel führ'n zu anderen Orten Ich stehe da Ganz blank und bloß Und wünsch einfach nur Die Sorgen los Ein kleines bisschen Trost

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Und Sie lachten Denn Sie dachten Dass ich schwächer bin als Sie Weil Sie dachten ich sei schwach Doch mit nur einem Zug Setze ich sie jetzt Schach Matt Doch anstatt aufzuhören Anstatt aufzugeben Setze ich das Diadem auf meinen Kopf & höre nicht auf meinen Kopf zu heben Und sie lachten denn sie dachten Dass ich es niemals schaff zu heilen Doch mit ganz viel Liebe, Glauben, Mut und Meilen Steh ich hier und lächel

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~A~ schrieb:
Das Tuch der Unendlichkeit Ein dunkles Tuch aus tiefem Blau, gewebt von Zeit, so still und rau. Die Sterne – Funken, ewig klein, sind Spritzer Licht im Meer aus Pein. Der Mond, ein Wächter, stolz und klar, wie eine Lampe – silbern, rar. Sein Schein durchschneidet Schatten still, verleiht der Welt, was träumen will. Die Milchstraße – ein flüsternd Band, ein Fluss, der rollt durch Wüstenland. Geschichten trägt sie, alt und weit, von einer Welt vor unserer Zeit. Und Wolken – Segel auf dem Meer, sie reisen stumm, verweilen schwer. Doch brechen Licht und Glanz sich Bahn, als wüsst’ die Nacht, dass sie vergehn kann. Im Nachthimmel liegt das Herz der Welt, wo Zeit sich biegt unds Sternchen fällt. Ein Spiegel, groß, unendlich weit, gemalt von Ewigkeit zu Zeit.

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kampf kater: Es ist wirklich ganz super und mit Sinn geschrieben - und es tut gut, hier wieder etwas gut GEREIMTES zu lesen!!
Marie Prange schrieb:
Nie genug Ich spiel Klavier, damit sie’s hören, damit sie sich vielleicht mal stören an all dem Lärm in ihrem Kopf – und sehen, da ist jemand, der hofft. Ich üb die Töne, stundenlang, mal traurig, wild, mal leise, bang. Doch wenn ich spiele – kommt kein Wort. Kein „schön“, kein „gut“, kein Lob – nichts dort. Ich streng mich an in jedem Fach, ich kämpfe mich durchs Schulgemach. Gebe mein Bestes, ehrlich wahr, doch für sie ist das nie wunderbar. Sie sagen nicht: „Du gibst dir Mühe.“ Nur, was ich falsch mach – das mit Glühe. Nie ein Satz wie: „Wir sind stolz auf dich.“ Nie ein Blick, der sagt: „Ich seh dich.“ Was muss ich tun, dass es sie rührt? Was muss ich sein, das sie’s mal spürt? Ich bin ihr Kind – warum so stumm? Warum dreht sich alles nur darum, was fehlt, was fehlt, was ich nicht kann – und nie darum, wie weit ich kam? Ich kann nicht mehr, ich bin so leer. Ich frag mich: Was wollt ihr noch mehr? Ich fall fast um – und keiner merkt’s. Ich strahl – und keiner, der’s bemerkt. Und trotzdem spiel ich, lern und geh, in der Hoffnung, dass ich sie versteh. Doch es ist kalt – und das tut weh. Weil ihr Stolz einfach nie entsteht.

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~A~: Hast du das selbst geschrieben?
kampf kater: Da sage ich es dir jetzt: Ein großes LOB dafür, dass du dir soviel MÜHE gegeben hast! Und ich bin STOLZ auf dich, auf deinen Ergeiz und auf dein Können, ein Instrument zu spielen!
Marie Prange: ja das hab ich selber geschrieben,deswegen lädt man das ja auch hoch
Marie Prange schrieb:
Ich will nicht ich sein „Das bist doch du“, sagen sie, „wenn du nicht so wärst, wärst du nicht du.“ Als wär das ein Trost. Als wär das genug. Doch was, wenn ich nicht ich sein will? Was, wenn ich jeden Tag gegen mich selbst verliere? Wenn ich mich höre reden und nicht mehr zuhör’n kann? Wenn ich spüre, wie ich bin und nur denken kann: Bitte nicht. Ich mag mich nicht. Nicht mein Lautsein, nicht mein Platzen, nicht mein „Ich sag halt, was ich denke“, wenn’s wieder weh tut – mir oder anderen. Ich weiß, wie ich wirke. Und ich weiß, ich wär gern anders. Still, bedacht, mit Herz auf der Zunge statt Zunge wie ein Messer. Aber egal, was ich probier, ich bleib ich. Und das ist das, was ich nicht will.

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